Eine Mutation des MDR1-Gens verursacht eine Medikamentenunverträglichkeit bei verschiedenen Hunderassen, unter anderem auch beim Australian Shepherd. Schwere Vergiftungen können die Folge sein, die bis zum Tod des Hundes führen können.

Der Anteil der von der MDR1-Genmutation betroffenen Aussies und der Trägertiere ist verglichen mit anderen Hunderassen besorgniserregend hoch. Eine Studie des Veterinary Genetics Laboratory der Universität Californien im Rahmen des Canine Genetic Heritage Projects in den USA hat einen Anteil von 2 % homozygoten Aussies und 30 % Trägern der MDR1-Genmutation von insgesamt 179 untersuchten Aussies ergeben.

Die Frage stellt sich nun bei mir, ob dieser Zustand sich bei unserer Rasse erst in letzter Zeit entwickelt hat, also erst in den letzten Jahren mit zunehmender Popularität der Rasse zugenommen hat,  oder ob di e Aussies immer schon einen recht hohen Anteil von Trägern in ihren Reihen hatten. Dies ist wohl nicht mehr eindeutig zu beantworten, da der Gen-Test für das MDR-1-Gen eine recht junge Errungenschaft ist und die Aussies erst seit einigen Jahren untersucht werden können.

Allgemeine Informationen zur MDR1-Gen-Mutation findet Ihr auf Aussie-World.

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