Unter  „Popular-Sires“  versteht man häufig verwendete Deckrüden in der Zucht. Sie haben sehr viele Nachkommen und haben daher einen großen Einfluss auf die Zucht, die Gesundheit, das Aussehen und das Wesen der gesamten Rasse.  Durch die häufige Verwendung derselben beliebten Rüden wird die genetische Vielfalt einer Rasse eingeschränkt, was sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf die ganze Rasse haben kann: Zum Einen führt der Einsatz von Popular-Sires natürlich zu einer größeren Einheitlichkeit innerhalb einer Rasse, auf der anderen Seite werden dadurch bestimmt Gene innerhalb einer Rasse stark reduziert oder ganz zum Verschwinden gebracht, wohingegen die Frequenz anderer Gene stark erhöht wird (genetische Drift).  So werden Eigenschaften in einer Rasse fixiert, die sowohl positiv wie auch negativ sein können. Auf der negativen Seite können  rezessive Defektgene  durch die Verwendung von Popular Sires an sehr viele Nachkommen weitergegeben  und in der Rasse verbreitet werden. Die negativen Folgen dieses Umstands für die Rasse werden jedoch erst  viel später erkannt.

Eine weitere Gefahr in Verbindung mit der Verwendung von Popular-Sires ist der Anstieg des Inzuchtniveaus einer Rasse: Die  Nachkommen jener beliebten Rüden werden auch weiterhin miteinander verpaart, bis man auf den ersten Blick gar nicht mehr so  genau erkennen kann, wie sehr die einzelnen Hunde eigentlich miteinander verwandt sind, da die gleichen Namen nicht mehr auf den Stammbäumen aufscheinen und schon weiter zurückliegen.  Die damit verbundene Inzuchtdepression,  also  eine Schwächung in  Fruchtbarkeit und Vitalität einer Rasse, muss in diesem Zusammenhang leider angeführt werden.

Die Verwendung von möglichst vielen Vatertieren innerhalb einer Rasse wirkt sich also positiv auf die genetische Vielfalt einer Rasse aus und limitiert die Verbreitung von Defektgenen. Bei der Aussie-Zucht in Österreich ist dies leider aufgrund der Zuchtbestimmungen nur eingeschränkt möglich.

Die Population der Australian Shepherds in Europa ist stark im Wachsen begriffen, trotzdem sind die züchterischen Möglichkeiten leider durch die Trennung der Aussie-Zucht in FCI- und ASCA-Linien sehr stark eingeschränkt.  Hierbei geht es nicht um die gesundheitlichen Voraussetzungen oder die Qualität der Zuchttiere sondern lediglich um den Nachweis von Papieren: FCI-Aussies dürfen nach derzeit gültigem  Reglement nur mit FCI-Aussies verpaart werden, wenn die Welpen FCI-Papiere erhalten sollen.

Hier fällt schon mal ein Großteil der europäischen Aussies für die FCI-Zucht flach, weil sie nur ASCA-Papiere besitzen. Grundsätzlich wären die aus Amerika importierten Aussies mit AKC-Papieren (FCI-Partnerverein in den USA)  in Österreich zur FCI-Zucht zugelassen, aber nur wenn für sie auch die österreichischen Zuchterfordernisse beigebracht werden können. So sind dafür abgesehen von den gesundheitlichen Nachweisen zwei  FCI-Showbewertungen und eine Begleithundeprüfung (BH-Prüf.) vorgeschrieben. Züchter, die AKC-Hunde importiert haben, aber in Europa mit ASCA-Papieren züchten, besuchen im Normalfall keine FCI-Shows mit ihren Hunden, also fallen auch diese Hunde somit für die FCI-Zucht  weg. Nur wenige Hunde aus den Nachbarländern  Österreichs können Begleithundeprüfungen oder Wesenstests vorweisen (da diese in ihren Heimatländern für die Zucht auch nicht vorgeschrieben sind).

Es bleibt also unter diesen Bedingungen für die FCI-Zucht in Österreich leider nur eine stark eingeschränkte Population von Aussies übrig. Dies führt natürlich zum Einsatz einer recht bescheidenen Anzahl von Deckrüden im deutschsprachigen Raum, weil andere Möglichkeiten aufgrund der Zuchtbestimmungen verwehrt sind. Interessante importierte und gute Rüden aus neuen Linien können vielfach nicht für die Zucht eingesetzt werden, weil ihre Besitzer dem falschen Verein angehören. Dies kann für die Rasse nicht als  vorteilhaft angesehen werden, wenn man bedenkt, dass der Australian Shepherd an sich schon von seinem Ursprung her eine sehr eng gezogene Rasse darstellt. Inzuchtdepression und Popular-Sire-Syndrom stellen große Gefahren für die Zucht dar, wenn die Auswahl von Deckrüden in einer Rasse stark limitiert ist.

Ich persönlich finde es daher ausgesprochen schade, dass bei der Zucht der FCI-Aussies in Österreich größerer Wert auf die Abstammung  der Hunde und die Vereinszugehörigkeit der Züchter gelegt wird als auf eine generelle positive Entwicklung der gesamten Aussie-Population, die schon rein aufgrund der großen Entfernung vom Ursprungsland der Rasse nicht  besonders groß ist.

Rassehundevereine haben viele verschieden Ziele und können dadurch wichtige Instrumente in der Hundewelt und –zucht sein. Ihre Aufgaben sind vor allem ihre Rasse zu fördern und bekannter zu machen, Aufklärung interessierter Personen bezüglich der spezifischen Eigenschaften der Rasse zu betreiben, die Welpen an die richtigen Leute zu vermitteln und über Neuerungen zu informieren, was Gesundheit, Genetik und Rasseentwicklung angeht und die Zucht zu lenken. Neue Züchter werden geschult und Ausstellungsneulinge über das Ausstellungsgeschehen informiert und darauf vorbereitet, auf Veranstaltungen wird die Rasse promotet, die Kommunikation der Vereinsmitglieder untereinander gefördert, neue Mitglieder werden umfassend informiert und geschult, vereinsinterne Entwicklungen werden in Rundschreiben, Newsletter oder Zeitungen bekanntgegeben.

Bei vielen Vereinen funktioniert das auch hervorragend, leider nicht bei allen. Es ist schade, dass es aufgrund von Machtbestrebungen passiert, dass die eigentlichen Vereinsziele komplett aus den Augen verloren werden, neue interessierte Züchter im Verein nicht aufgenommen werden, an der Rasse interessierte Personen nicht umfassend informiert werden, Kommunikation und Information im Verein und durch den Verein praktisch überhaupt nicht stattfindet und auch keinerlei Unterstützung oder Förderung der Mitglieder betrieben wird.

Dies alles kann sich meiner Meinung nur negativ auf die Rassenentwicklung in einem Land auswirken…….

 

Bleiben wir doch bei den Hundeausstellungen in Österreich: Die Showringe sind meist derartig klein bemessen, dass eine umfassende Beurteilung des Gangwerks eines Hundes von der Seite her aufgrund der Abmessungen des Ringes meines Erachtens nicht möglich sind. Manche Richter lassen die Hunde ja nicht mal mehr im Kreis laufen, sondern nur geradeaus von ihm weg und zurück und beurteilen auf diese Weise also nur die Beinbewegung der Vorder- und Hintergliedmaßen. Dem Bewegungsablauf des Hundes von der Seite her betrachtet wird auf den FCI-Shows meiner Meinung nach viel zu wenig Beachtung geschenkt.

Dieser Umstand bewirkt, dass sich das Gangbild des Australian Shepherds zusehends zum Schlechten verändert:  Aussies, mit kurzen, trippeligen Schritten und nicht ausgewogenen Bewegungen der vorderen und hinteren Gliedmaßen gewinnen oft ihre Klassen. Doch der Australian Shepherd ist vom Ursprung her ein Arbeitshund, wie es auch im Standard steht:

“……VERHALTEN / CHARAKTER (WESEN) : Der Australische Schäferhund ist ein intelligenter Arbeitshund mit ausgesprochenem Hüte- und Bewachungsinstinkt. Er ist ein pflichtgetreuer Gefährte und fähig, mit Ausdauer den ganzen Tag zu arbeiten.

GANGWERK : Die Gangart des australischen Schäferhundes ist geschmeidig, leicht und frei. Er ist sehr behände mit einem harmonischen, raumgreifenden Bewegungsablauf…”

Wie ist es einem Arbeitshund denn möglich, mit nicht korrektem Bewegungsablauf den ganzen Tag zu arbeiten? Wahrscheinlich gar nicht mehr, denn er wird viel zu schnell ermüden, da er aufgrund der verkürzten Schrittlänge vergleichsweise mengenmäßig mehr Schritte machen muss, um die gleiche Distanz zurückzulegen wie ein korrekt laufender Hund. Auch Gelenksverschleißerscheinungen sind zu erwarten, sollten die Hunde wirklich so eingesetzt werden, wie es ihnen ursprünglich zugedacht war.

Doch  wir sollten danach trachten zu erhalten, was wir haben: einen sich toll bewegenden Arbeitshund. Auf den Shows sollte daher von den Richtern meiner Meinung nach wesentlich mehr Augenmerk auf die Bewegung der Hunde im Laufen gelegt werden.

 

Was  ich auch immer wieder in den Ausstellungsringen der Shows sehe  sind Aussies, die von ihrer Fellfarbe her viel zu hell gefärbt sind. Besonders manche Red-tris oder Red-merles sind vielfach schon nur mehr als „beige“ und nicht mehr als „rot“  zu bezeichnen, was meiner Meinung nach nicht mehr korrekt ist. Leider wird dieser Fehler von den Richtern überhaupt nicht beachtet und diese Aussies gewinnen ihre Klasse immer wieder.

Auch Aussies, die größere aufgehellte Flecken im Fell aufweisen, sieht man bei den Merles sehr häufig auf  den Ausstellungen. Auch dies ist nicht korrekt und wird von den Richtern ebenfalls nicht ausreichend kritisiert. Beide Attribute, sowohl die aufgehellte Fellfarbe als auch die größeren helleren Flecken im Fell der Hunde, sind Eigenschaften, die sich auf die Nachkommen der Hunde vererben. Die Hundeausstellungen sind von ihrem Ursprung her als „Zuchtringe“ gedacht, d.h. die Zuchteigenschaften der Hunde sollen beurteilt und verglichen werden. In diesem Sinne sollte meiner Meinung nach auch die Fellfarbe in die Bewertung der Hunde in ausreichendem Maße einfließen.

 

Auf den letzten Hundeausstellungen, die ich besucht habe, sind mir recht viele große, sehr schwere, grobknochige Aussies mit wenig Hals aber dafür mit unheimlich viel Fell begegnet, die für mich auch nicht mehr aussietypisch ausgesehen haben. Doch genau dieser Typ von Australian Shepherds wird von den Show-Richtern vielfach bevorzugt, die größeren, stärkeren Aussies werden meist wesentlich besser bewertet als die Kleineren, Zierlichen.  Es ist abzusehen, wohin dieser Trend in Zukunft führen wird: Der Aussie wird immer größer und schwerer werden aufgrund der Bevorzugung dieses Typs durch die Showrichter. Die kleineren, leichteren Hunde werden auf den Ausstellungen in Zukunft wohl bald keine Chance mehr haben zu gewinnen. Ich persönlich finde diese Entwicklung sehr schlimm, da doch im Standard des Australian Shepherds zu finden ist:

„……ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Australische Schäferhund ist gut proportioniert, etwas länger als hoch und von mittlerer Größe und Knochenstärke. Die Farben seines Haarkleides haben eine große individuelle Variationsbreite. Er ist aufmerksam und lebhaft, geschmeidig und beweglich, kräftig und gut bemuskelt, jedoch ohne jede Schwere.

WICHTIGE MASSVERHÄLTNISSE : Die Länge des Rumpfes (von der Brustbeinspitze zum Sitzbeinhöcker gemessen) ist etwas größer als die Widerristhöhe. Der Australische Schäferhund ist somit etwas länger als hoch.
Körperbau : Robust, Knochenstärke mäßig. Der Körperbau des Rüden ist geschlechtstypisch kräftig, ohne jedoch derb zu wirken. Die Hündin ist sehr weiblich in ihrem Aussehen, jedoch ohne jegliche Schwäche in ihrem Knochenbau……“

Dieser Trend hin zu den großen, schweren Aussies ist für mich sehr bedenklich und wird die Rasse stark verändern, für mich leider nicht unbedingt zum Positiven: Denn durch diese Veränderung verliert der Aussie viel von seinem rassetypischen Erscheinungsbild, seine Bewegungen verändern sich, werden schwerfälliger und behäbiger, die Wendigkeit der Hunde ist dadurch stark eingeschränkt.  Vom ehemaligen Arbeitshund, lebhaft und beweglich, wie es im Standard steht und dem Hund, darauf hingezüchtet wurde, den ganzen Tag zu arbeiten, behände hin und her zu laufen, um Schafe zu hüten, bleibt dann leider nicht mehr allzu viel übrig….

Der Auswahl des richtigen Welpen wird leider meiner Meinung nach von den zukünftigen Besitzern und auch den Züchtern viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Ich denke, die gängige Praxis der Welpenvergabe bei den Aussies sollte intensiv überdacht werden. Der zukünftige Welpe ist ja ein neues Familienmitglied für viele Jahre, das sich optimalerweise problemlos in die neue Familiensituation eingliedert und natürlich den Erwartungen der neuen Familie entspricht.

Doch wie kann ein zukünftiger Besitzer oder auch der Züchter das Wesen eines Welpen im Alter von ein paar Tagen richtig beurteilen? Denn in diesem Alter werden Aussies normalerweise reserviert und vergeben: Die Praxis zeigt, dass ganze Würfe schon im zarten Alter von einigen Tagen bis zu max. einer Woche reserviert und als vergeben auf den Internetseiten der Züchter aufscheinen. Zu diesem Zeitpunkt können Welpen nur nach Geschlecht und Farbe ausgewählt werden, das Wesen und das Temperament des Welpen muss dann noch ganz außer Acht gelassen werden, denn es ist in diesem frühen Alter noch gar nicht zu erkennen. Eine spätere Auswahl des Welpen nach Sympathie, Wesen oder Temperament ist den zukünftigen Besitzern meist gar nicht mehr möglich, da es zu einem späteren Zeitpunkt keine freien Welpen mehr gibt.

Auch dem Züchter ist es im frühen Alten von ein paar Tagen in keiner Weise möglich das zukünftige Temperament, die Arbeitseigenschaften, die Unterordnungsbereitschaft oder auch die Aktivität eines Welpen beurteilen zu können. Natürlich ist es für den Züchter bequemer und sicherer, die Welpenauswahl schon zu diesem frühen Zeitpunkt zuzulassen bzw. vorzunehmen – der Umsatz ist damit gesichert. Doch wie kann er beurteilen, ob der Welpe die vom neuen Besitzer gewünschten Eigenschaften besitzt und sich problemlos in die neue Familie einfügen wird? Wie kann er abschätzen, ob der Welpe dominant ist oder ruhiges Temperament haben wird oder ob es ein aktiver, für den Sport gut geeigneter Welpe werden wird? Dies allein aufgrund der Linien und der Eigenschaften der Eltern abschätzen zu wollen ist meiner Ansicht nach vermessen. Auch das Training oder die Förderung des Welpen in eine bestimmte Richtung ist meiner Meinung nach nur bis zu einem gewissen Maß möglich.

Ein auf diese Art erworbener Welpe stellt in meinen Augen ein ziemliches Risiko für den Käufer dar. Ich würde mir für die Aussiezucht in Zukunft wünschen, dass es den Käufern von den Züchtern ermöglicht wird, seinen Welpen zu einem späteren Zeitpunkt nach Wesen und Sympathie auswählen zu können, wie das vielfach auch bei anderen Rassen der Fall ist. Auf diese Weise könnte eine bessere Übereinstimmung und Harmonie der neuen Mensch-Hund-Kombinationen erreicht werden, was für beide Seiten Vorteile bringen würde.

Therapiehunde werden in den verschiedensten Bereichen zur Unterstützung des Therapeuten eingesetzt oder auch nur dazu, um Freude und Abwechslung in den Alltag zu bringen. Für die Therapiehundearbeit können nur sehr menschenbezogene Hunde eingesetzt werden, die eine hohe Toleranzschwelle gegenüber Stress oder Lärm aufweisen, sehr gutmütiges und ruhiges Wesen haben, eine geringe Aggressionsneigung aufweisen und über einen guten Grundgehorsam gegenüber dem Besitzer verfügen.

Ich glaube, dass viele Aussies gute Anlagen für die Ausbildung zum Therapiehund besitzen. Man kann jedoch auf gar keinen Fall von „speziell geeigneten Aussie-Linien für die Therapie“ sprechen. Ich bin der Meinung, dass man einen guten Therapiehund nicht „züchten“ kann, denn die ererbten Anlagen eines Hundes alleine sind hiefür zu wenig. Sozialisierung und Habituierung des Hundes und die vom Hund in seinem Leben gemachten positiven und auch negativen Erfahrungen machen einen großen Teil des Wesens des Hundes aus und sind daher sehr individuell zu sehen.

Allgemeine Infos zur Therapiehundearbeit findet Ihr auf Aussie-World.

Eine Mutation des MDR1-Gens verursacht eine Medikamentenunverträglichkeit bei verschiedenen Hunderassen, unter anderem auch beim Australian Shepherd. Schwere Vergiftungen können die Folge sein, die bis zum Tod des Hundes führen können.

Der Anteil der von der MDR1-Genmutation betroffenen Aussies und der Trägertiere ist verglichen mit anderen Hunderassen besorgniserregend hoch. Eine Studie des Veterinary Genetics Laboratory der Universität Californien im Rahmen des Canine Genetic Heritage Projects in den USA hat einen Anteil von 2 % homozygoten Aussies und 30 % Trägern der MDR1-Genmutation von insgesamt 179 untersuchten Aussies ergeben.

Die Frage stellt sich nun bei mir, ob dieser Zustand sich bei unserer Rasse erst in letzter Zeit entwickelt hat, also erst in den letzten Jahren mit zunehmender Popularität der Rasse zugenommen hat,  oder ob di e Aussies immer schon einen recht hohen Anteil von Trägern in ihren Reihen hatten. Dies ist wohl nicht mehr eindeutig zu beantworten, da der Gen-Test für das MDR-1-Gen eine recht junge Errungenschaft ist und die Aussies erst seit einigen Jahren untersucht werden können.

Allgemeine Informationen zur MDR1-Gen-Mutation findet Ihr auf Aussie-World.

Ich möchte mit diesem Blog ein ungeschöntes, realistisches Bild vom Australian Shepherd zu zeichnen, Entwicklungen innerhalb dieser Rasse aufzuzeigen und die rassetypischen Eigenschaften des Aussies reflektieren.

In diesem Zusammenhang möchte ich die Fragen behandeln: Wie gut entspricht diese historisch gewachsene Hütehunderasse mit ihren Eigenschaften als aktiver Arbeitshund den heutigen Anforderungen an einen aktiven Familien- und Sporthund?  Oder andersrum ausgedrückt: Wie glücklich kann der Arbeitshund Australian Shepherd mit seiner heutigen Lebenssituation ohne das Hüten von Schafen sein?

Weiters möchte ich die Vielseitigkeit des Aussies aufzeigen und die vielen Beschäftigungsmöglichkeiten mit dem Aussie beschreiben.